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Relevante Umwelt-Forschung mit P&G Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet

Dienstag, Juli 3, 2018 8:13 am CEST

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Dr. Katharina Marquardt, Procter & Gamble

Entfernung von Spurenstoffen aus dem Abwasser mittels neuer biologischer Verfahren, Sanierung belasteter Industriebrachen und Ammoniak-Messungen im Parts per Trillion Bereich – das waren in diesem Jahr die überaus preiswürdigen, gesellschaftlich relevanten Arbeiten junger Nachwuchswissenschaftler für den mit insgesamt 8000 Euro dotierten P&G-Nachhaltigkeitspreis.

Im Rahmen einer akademischen Feier der Goethe-Universität Frankfurt wurde der P&G Nachhaltigkeitspreis Ende Juni im Kaisersaal der Stadt Frankfurt am Main verliehen. Dr. Johannes Völker erhielt den Hauptpreis für seine Dissertation. Förderpreise für ihre Masterarbeiten erhielten Ronja Schneider und Lena Weitz. Oberbürgermeister Peter Feldmann hatte zuvor unterhaltsam und treffend den Charakter der Stadt beschrieben, in der man sich nicht viel schert, sondern einfach macht, bespielhaft an der Gründung einer Universität aus der Mitte der Bürgerschaft als Beitrag zur gesellschaftlichen Veränderung.

Gesellschaftliche Relevanz haben auch die von den Preisträgern bearbeiteten Nachhaltigkeitsthemen. Über die Entfernung von Spurenstoffen aus dem Abwasser wird derzeit in Industrie und Politik diskutiert und die Frage einer vierten Klärstufe steht im Raum. Dr. Völker hat während seiner Promotion in zwei EU-Projekten für die verbesserte Spurenstoffentfernung im Abwasserkreislauf mitgewirkt. Er konnte dabei zeigen, dass die eingetragenen Arzneistoffe abgebaut wurden und – ein entscheidendes Ergebnis – der Abbau nicht zu Metaboliten mit erhöhter biologischer Aktivität, sprich Giftigkeit, führte.

Eine Zukunft für ehemalige Industriegebiete

Ronja Schneiders Masterarbeit widmet sich einem Thema, das für viele industrialisierte Regionen relevant ist, nämlich der ökologischen Bewertung einer Altablagerung im Industriegebiet Hanau-Nord, aus der sie dann nach erfolgter Analyse Nutzungsoptionen herausarbeitete.

Die Messung von Ammoniak in der Luft ist seit langem notwendiger Bestandteil der Umweltvorsorge. Lena Weitz hat in ihrer Masterarbeit einen wichtigen Beitrag zu einer noch genaueren Analytik auch geringster Mengen von Ammoniak in der Luft geleistet.   

P&G ist seit 1972 Stifterin des Nachhaltigkeitspreises an der Goethe-Universität Frankfurt. Der Preis ist einer der ältesten seiner Art in Deutschland.

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